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Geschichte

Geschichte der Duang Prateep Stiftung

          Aufgrund der Armut und des täglichen Überlebenskampfes der Menschen in den Slums wurden viele Kinder sich selbst überlassen, ohne jemanden, der sich um sie kümmerte.  Khru (Lehrerin) Prateep und ihre ältere Schwester, Khru Mingporn, nahmen sich dieser Kinder an und betreuten sie im Erdgeschoss ihres eigenen Hauses. Sie verlangten dafür nur 1 Baht pro Tag. Mit viel Liebe und Verständnis für die Probleme der Kinder boten sie nicht nur Betreuung, sondern auch eine Grundbildung und verbesserten die Lebensqualität der Kinder. Bald nannten die Dorfbewohner die Einrichtung liebevoll die „Ein-Baht-Schule“.

          Später, als die Zahl der Kinder stieg, wurde das Lehr- und Lernsystem auf den Standard der Stadtverwaltung von Bangkok angehoben. Die Dorfbewohner gaben der Schule gemeinsam den Namen „Pattana Village Community School“. Die Schule war jedoch zunächst nicht staatlich anerkannt. Erst als die Thammasat-Universität eine Studie über die Gemeinde durchführte, wurde der Klong Toey Slum der Außenwelt bekannt.  Die Medien berichteten kontinuierlich über die Bewegungen der Gemeinde während der Zwangsräumungen.  Dies führte dazu, dass sich Außenstehende dem systematischen Widerstand anschlossen und zum ersten Mal Vertreter für Verhandlungen mit der Regierung ernannt wurden.  Dadurch erlangte der Klong Toey Slum Aufmerksamkeit und Anerkennung von staatlichen Stellen. Schließlich übernahm die Stadtverwaltung Bangkok im Jahr 1976 die Pattana Village Community School in ihre Zuständigkeit   und baute sie von einer Grundschule zu einer weiterführenden Schule aus, die bis heute besteht.

          Am  31. August 1978 erhielt Khru Prateep den Ramon Magsaysay Award  in der Kategorie "Gemeindedienst" von den Philippinen.  Mit dem Preisgeld in Höhe von  20.000 US-Dollar  (damals etwa 402.500 Baht) gründete sie eine Wohltätigkeitsorganisation namens „Duang Prateep Stiftung“.  Der Name bedeutet „Leuchtendes Licht“.  Das Logo, eine Flamme, die den Buchstaben „ด“ (D) umschließt, symbolisiert die ganzheitliche Entwicklung des Kindes.    Die Stiftung hatte die große Ehre, den damaligen Premierminister General Kriangsak Chamanan als ihren ersten Präsidenten zu gewinnen. Dies war eine beispiellose Anerkennung einer kommunalen Entwicklungsorganisation durch die Regierung.


 

Politik:  Förderung der Bildung für arme Kinder, Entwicklung für Bedürftige 
Ziele
1.    Kindern und Jugendlichen in verarmten Gemeinden Bildungschancen zu bieten,  einschließlich Berufsausbildung und handwerklichem Training, damit sie gute Bürger mit Wissen und Fähigkeiten werden, um sich und ihre Familien in Zukunft selbst versorgen zu können.
2.    Die körperliche und geistige Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu fördern und ihnen moralische Werte zu vermitteln, damit sie tugendhafte Menschen werden, die ein Leben führen, das der Gesellschaft und der Nation zugutekommt.
3.    Unterstützung und Förderung von Studien und Forschungen über die Bedingungen und Probleme verarmter Gemeinden, um ein besseres Verständnis zu schaffen und eine zielgerichtete Entwicklung durchzuführen.
4.    Verbreitung von akademischem Wissen und praktischen Erfahrungen in den Bereichen Bildung, Schulung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen sowie die Veröffentlichung von Dokumentationen über die Umwelt, zwischenmenschliche Beziehungen und die Entwicklung verarmter Gemeinden.
5.    Zusammenarbeit mit anderen Wohltätigkeitsorganisationen zum Wohle der Öffentlichkeit.
6.    Förderung und Unterstützung der Stärkung von Gemeindeorganisationen.
 
Duang Prateep, wie ein helles Licht, das armen Kindern den Weg weist. Eine Organisation, die als treibende Kraft fungiert, um ein „Bürgerbewusstsein“ in der thailändischen Gesellschaft zu schaffen.


 

Vision: "Die führende Organisation für die Entwicklung von Kindern und Bedürftigen"

Mission der Stiftung: 1. Sich dafür einsetzen, dass Kinder und Bedürftige die gleichen Rechte und Chancen erhalten wie alle anderen in der Gesellschaft. 2. Ein Modell für die Entwicklungsarbeit mit Kindern und Bedürftigen schaffen. 3. Benachteiligte und problematische Kinder und Jugendliche rehabilitieren und entwickeln. 4. Die Stärkung und Sicherheit von Gemeinden fördern und unterstützen. 5. Die Prävention und Lösung von Suchtproblemen fördern und unterstützen.